18+ · Angebotsbedingungen
18+. Angebotstext, Note und Anzahl der Bewertungen stammen vom Partner und stehen hier so, wie sie geliefert wurden. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt ein finanzielles Risiko.
Start › Die Quote beim Funktionskauf und die Anzeigepflicht
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Die Frage, ob ein bezahlter Zugang besser sei als der gewöhnliche Ablauf, lässt sich nur mit einer Zahl beantworten — und diese Zahl ist die durchschnittliche Auszahlungsquote. Für Deutschland ist geregelt, dass sie sichtbar sein muss, und zwar bezogen auf einen eingesetzten Euro und genau dort, wo der Einsatz geleistet wird. Diese Seite erklärt, was die Angabe leistet, was sie nicht leistet und weshalb zwei Zugänge zwei getrennte Angaben bräuchten. Quoten einzelner Spiele nennen wir nicht.
Die Größe beschreibt ein Verhältnis: Was kommt im Mittel an Auszahlung zurück, bezogen auf das, was eingesetzt wurde. Der Vertrag stellt die Angabe ausdrücklich auf einen eingesetzten Euro ab, und das ist mehr als eine Formalie — es macht die Zahl zwischen Einsatzhöhen vergleichbar.
Entscheidend ist das Wort im Mittel. Die Zahl entsteht aus der Bauweise des Spiels, also aus der Symbolverteilung und dem Gewinnplan, und sie gilt für eine sehr lange Reihe von Vorgängen. Für zehn Runden, für hundert und selbst für tausend sagt sie nichts Verlässliches.
Deshalb ist die Angabe für den einzelnen Abend fast nutzlos und für den Vergleich zweier Spielarten das einzige brauchbare Werkzeug. Sie beantwortet nicht die Frage, wie es Ihnen gehen wird, sondern die Frage, welche von zwei Bauweisen auf lange Sicht weniger kostet.
Und sie ist eine Eigenschaft der Fassung, nicht des Anbieters. Dasselbe Spiel kann in verschiedenen Auslieferungen verschieden gebaut sein, weshalb die Angabe immer dort gelesen werden muss, wo gespielt wird. Dass die Erlaubnis in Deutschland je Spielfassung erteilt wird, passt genau dazu.

§ 22a Abs. 3 verlangt mehrere Dinge gleichzeitig. Die Gewinnaussichten müssen zufällig und für alle Spieler gleich sein. Spielregeln und Gewinnplan müssen verfügbar und verständlich sein. Und zwei Zahlen müssen dort erscheinen, wo der Einsatz geleistet wird: die Wahrscheinlichkeit des Höchstgewinns und die mittlere Auszahlungsquote je Euro.
Der Ort ist der eigentliche Hebel dieser Vorschrift. Eine Zahl, die in einer verlinkten Datei auf Seite vier steht, erfüllt den Zweck nicht. Gefordert ist die Nähe zur Entscheidung: Sie sollen die Angabe lesen können, während Sie den Betrag einstellen, und nicht danach.
Das klingt selbstverständlich und ist es nicht. Genau diese Nähe fehlt in vielen Fassungen, die nicht für diesen Markt gebaut sind, und sie ist deshalb ein brauchbares Erkennungsmerkmal. Wer am Einsatzfeld keine solche Zahl findet, hat etwas vor sich, das der deutschen Vorgabe nicht entspricht.
Ein zweiter Punkt derselben Vorschrift wird oft überlesen: die Verständlichkeit. Regeln, die nur aus Symbolen und Prozentzeichen bestehen, sind formal vorhanden und inhaltlich nicht zugänglich. Eine Fassung, deren Regeln Sie nach zwei Minuten Lesen nicht wiedergeben können, erfüllt diesen Teil nicht.
Nun der Kern dieser Seite. Ein Spiel mit Kaufknopf hat zwei Einstiege: den gewöhnlichen Start zu einem Rundeneinsatz und den bezahlten Zugang zu einem Vielfachen davon. Diese beiden Einstiege haben verschiedene Einsatzhöhen und führen in verschieden zusammengesetzte Abläufe.
Daraus folgt zwingend: sie haben verschiedene Erwartungen. Es gibt keinen Grund, warum eine Zahl für beide gelten sollte, und wer eine einzige Angabe für beide ausweist, gibt für einen der Einstiege eine Zahl an, die nicht zu ihm gehört. Für eine Entscheidung ist das wertlos.
Die Anzeigepflicht trifft damit beide Stellen. Am gewöhnlichen Einsatzfeld muss die Quote des gewöhnlichen Ablaufs stehen, am Kaufknopf die des gekauften Zugangs — und bei mehreren Zugangsstufen für jede Stufe eine eigene. Wie viele Stufen vorkommen können, beschreibt Wie der Funktionskauf abläuft.
In der Praxis sieht man diese saubere Trennung selten. Das ist für Sie trotzdem eine Information, und zwar eine eindeutige: entweder ist die Pflicht nicht erfüllt, oder die Fassung ist von Anfang an nicht für diesen Markt gebaut. Beide Fälle haben dieselbe praktische Folge.

Neben der Quote verlangt der Vertrag eine zweite Zahl, die seltener besprochen wird: die Wahrscheinlichkeit des Höchstgewinns. Sie beantwortet eine völlig andere Frage, nämlich wie aussichtsreich der größte im Gewinnplan vorgesehene Betrag ist.
Beide Zahlen zusammen zeichnen erst ein Bild. Eine Fassung kann eine ordentliche mittlere Quote haben und ihren Beitrag dazu fast vollständig aus seltenen hohen Ergebnissen beziehen. Eine andere kann bei gleicher Quote viel gleichmäßiger ausschütten. Für Ihren Abend ist der Unterschied erheblich.
Beim bezahlten Zugang verschiebt sich dieses Verhältnis zusätzlich, weil der Zugang gerade in den Teil des Spiels führt, in dem die größeren Ergebnisse vorgesehen sind. Umso wichtiger wäre die getrennte Angabe — und umso auffälliger ist ihr Fehlen.
Was aus beiden Zahlen nicht folgt, ist eine Aussage über Ihre nächsten Vorgänge. Sie beschreiben Bauweisen und Verteilungen, nicht Verläufe. Welche Schlüsse Leser daraus trotzdem regelmäßig ziehen, sammelt Irrtümer zum Funktionskauf.
Zwei Spiele mit derselben mittleren Quote können sich völlig verschieden anfühlen. Das eine zahlt häufig kleine Beträge, das andere selten größere. Beide landen auf lange Sicht beim gleichen Verhältnis, und auf kurze Sicht erlebt man sie als zwei unterschiedliche Dinge.
Diese Streuung ist keine Nebensache, sondern das, was einen Abend ausmacht. Sie entscheidet, wie lange ein Guthaben hält, wie oft ein Zwischenergebnis kommt und wie stark der Verlauf schwankt. Nur beschrieben wird sie durch die Quotenangabe nicht, und eine Pflicht zur Angabe der Streuung gibt es nicht.
Für den bezahlten Zugang ist das besonders bedeutsam. Er führt wenige, teure Vorgänge zusammen, und wenige Vorgänge bedeuten immer hohe Streuung — unabhängig von jeder Quote. Wer den Zugang wählt, wählt also vor allem eine härtere Verteilung, nicht eine andere Erwartung.
Wie sich das in Zahlen niederschlägt, wenn man ein Guthaben durch einen Preis teilt, rechnet Risiko und Bankroll mit frei gewählten Beträgen vor. Die Rechnung dort braucht keine Quote, um unangenehm deutlich zu sein.

Drei falsche Schlüsse begleiten diese Zahl, seit es sie gibt. Der erste lautet, die Quote werde nach einer schwachen Phase nachgeholt. Das setzt ein Gedächtnis voraus, das die Mechanik nicht hat; jeder Vorgang beginnt bei denselben Aussichten, und § 22a Abs. 3 verlangt diese Gleichheit sogar ausdrücklich.
Der zweite lautet, eine höhere Quote bedeute eine höhere Gewinnwahrscheinlichkeit. Auch das trifft nicht. Eine Quote beschreibt ein Verhältnis von Summen, keine Häufigkeit von Treffern. Ein Spiel mit höherer Quote kann seltener etwas auszahlen, dafür größere Beträge.
Der dritte lautet, die Quote gelte für die eigene Sitzung. Sie gilt für die lange Reihe; eine Sitzung ist ein winziger Ausschnitt daraus, und Ausschnitte können beliebig weit vom Mittel entfernt liegen. Deshalb taugt die Zahl zum Vergleich von Bauweisen und nicht zur Vorhersage.
Was bleibt, ist dennoch ein praktischer Nutzen. Wer zwei Fassungen desselben Spiels vor sich hat, kann an dieser Zahl erkennen, dass sie nicht identisch gebaut sind. Und wer die Zahl nirgends findet, weiß, dass er eine Entscheidung ohne Grundlage treffen würde.
Eine Hoffnung begleitet das Thema hartnäckig: der bezahlte Zugang könne so gebaut sein, dass auf lange Sicht mehr zurückkommt als hineingeht. Dagegen spricht nicht nur die Erfahrung, sondern die Konstruktion selbst. Ein Angebot, dessen Einstiege alle mehr zurückgeben, als sie einnehmen, hätte keine Grundlage, auf der es bestehen könnte.
Dazu kommt eine rechtliche Klammer, die oft übersehen wird. § 22a Abs. 3 verlangt Gewinnaussichten, die zufällig und für alle Spieler gleich sind. Es kann also keinen Einstieg geben, der für manche günstiger gebaut ist als für andere; die Bauweise ist eine Eigenschaft des Spiels und nicht eine Verhandlungssache.
Was der Zugang tatsächlich verschiebt, ist die Verteilung und nicht das Verhältnis. Er bündelt den Teil des Spiels, in dem größere Ergebnisse vorgesehen sind, und lässt den ruhigen Teil weg. Dadurch wird der Verlauf schroffer, in beide Richtungen, und das ist der ganze Unterschied.
Wer daraus eine Strategie bauen will, stößt sofort an eine Grenze. Eine schroffere Verteilung lässt sich nicht in einen Vorteil verwandeln, solange das Verhältnis gleich bleibt; sie verändert nur, wie schnell man am Ende ist. Genau dieser Punkt wird unter Einsatz und Kosten mit frei gewählten Zahlen vorgerechnet.
Der Weg ist in den meisten Fassungen ähnlich. Im Spielfenster gibt es ein Zeichen für Informationen, häufig als Fragezeichen oder als drei Striche dargestellt. Dahinter liegen die Spielregeln, der Gewinnplan und — wenn vorhanden — die Angaben zu Quote und Höchstgewinn.
Zwei Dinge sollten Sie dabei bewusst trennen. Erstens: Steht die Quotenangabe nur in dieser Übersicht oder auch am Einsatzfeld selbst? Der Vertrag verlangt den Ort der Einsatzleistung, und der Unterschied ist nicht pedantisch, weil er über die Nähe zur Entscheidung entscheidet.
Zweitens: Bezieht sich die Angabe auf einen Euro Einsatz? Eine Angabe ohne Bezugsgröße ist nicht vergleichbar, und eine Angabe, die sich auf eine Sitzung oder eine Serie bezieht, beantwortet eine andere Frage. Lesen Sie den Beisatz, nicht nur die Zahl.
Am ruhigsten geht das ohne Geldeinsatz. Welche Teile einer Fassung sich im Demo-Betrieb prüfen lassen und welche nicht, beschreibt Demo-Modus und Funktionskauf im Einzelnen — die Regeltexte gehören zu den prüfbaren Teilen.
Fehlt die Quotenangabe am Einsatzfeld, haben Sie zwei mögliche Erklärungen und für beide dieselbe Konsequenz. Entweder erfüllt ein erlaubtes Angebot seine Pflicht nicht, oder Sie befinden sich in einer Fassung außerhalb des erlaubten Rahmens. Im ersten Fall ist eine Beschwerde angebracht, im zweiten mehr als das.
Aufschlussreich ist, wie sich die beiden Fälle unterscheiden lassen. Prüfen Sie nicht weiter im Spiel, sondern im Impressum: Dort steht der Firmenname, und mit diesem Namen suchen Sie im öffentlichen Verzeichnis der in Deutschland erlaubten Anbieter. Die Marke hilft dabei nicht, weil Marke und Unternehmen oft auseinanderfallen.
Steht das Unternehmen dort nicht, erledigt sich die Frage nach Anzeigepflichten. Wer sich an unerlaubtem Glücksspiel beteiligt, befindet sich im Anwendungsbereich von § 285 StGB. In Zivilverfahren wurden Verluste schon zugesprochen, weil solche Verträge nichtig sein können; die Rechtsprechung ist nicht einheitlich, und einige Fragen sind beim Bundesgerichtshof anhängig.
Steht es dort, ist die fehlende Anzeige ein Mangel, den man benennen kann. Zuständig für die Aufsicht ist die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder in Halle an der Saale. Den Weg dorthin und die Reihenfolge der Schritte beschreibt Anbieter prüfen.
Auf vielen Seiten stehen Listen mit Spielnamen und Prozentzahlen daneben. Wir führen solche Listen nicht, und der Grund ist nicht Zurückhaltung, sondern Prüfbarkeit. Eine solche Zahl gehört zu einer bestimmten Auslieferung einer bestimmten Fassung, und wir können nicht feststellen, welche Auslieferung Sie vor sich haben.
Dazu kommt, dass eine abgeschriebene Zahl mit der Zeit falsch wird, ohne sich zu verändern. Fassungen werden angepasst, Auslieferungen wechseln, und eine Liste veraltet lautlos. Wer sie weiterträgt, behauptet eine Aktualität, die er nicht prüfen kann.
Was wir stattdessen anbieten, ist der Weg zur Zahl, die für Sie gilt: lesen Sie sie am Einsatzfeld der Fassung, die vor Ihnen läuft. Diese Angabe ist die einzige, die zu Ihrer Sitzung gehört, und sie kostet Sie nichts außer einem Klick.
Diese Haltung ist auch der Grund, warum diese Website keine Spielnamen führt. Ein Name taugt nicht als Beleg für eine Eigenschaft, und eine Eigenschaft ohne Beleg hat auf einer Seite, die rechtliche Fragen behandelt, nichts zu suchen. Mitspielen darf ohnehin nur, wer achtzehn ist; Glücksspiel kann abhängig machen, und die Beratung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist unter 0800 1 37 27 00 kostenfrei erreichbar.
| Angabe | Inhalt | Wo Sie sie suchen |
|---|---|---|
| Spielregeln | Ablauf, Symbole, Auslösebedingungen | im Spielfenster abrufbar |
| Gewinnplan | Zuordnung von Kombination zu Auszahlung | im Spielfenster abrufbar |
| Mittlere Auszahlungsquote | bezogen auf einen Euro Einsatz | am Ort der Einsatzleistung |
| Wahrscheinlichkeit des Höchstgewinns | Aussicht auf den größten vorgesehenen Betrag | am Ort der Einsatzleistung |
| Gleichheit der Aussichten | zufällig und für alle gleich | Eigenschaft, nicht Anzeige |
22BET+250 % auf die EinzahlungJetzt spielenRedaktionell nachgekauft · Stand 29.10.2026. Rechtliche Angaben folgen dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den Veröffentlichungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Angaben zu Angeboten einzelner Betreiber geben deren eigene Darstellung wieder.
Sie beschreibt, welcher Anteil der Einsätze im Mittel wieder ausgezahlt wird, bezogen auf einen eingesetzten Euro. Die Zahl gilt für eine sehr lange Reihe von Vorgängen und nicht für eine Sitzung.
Nach § 22a Abs. 3 dort, wo der Einsatz geleistet wird. Zusätzlich müssen die Wahrscheinlichkeit des Höchstgewinns angezeigt sowie Spielregeln und Gewinnplan verfügbar und verständlich sein.
Er müsste eine haben, weil Einsatzhöhe und Zusammensetzung des Ablaufs sich unterscheiden. Eine einzige Zahl für beide Einstiege wäre für mindestens einen von beiden unzutreffend.
Nein. Eine solche Zahl gehört zu einer bestimmten Auslieferung einer Fassung, und wir können nicht prüfen, welche Auslieferung Sie vor sich haben. Lesen Sie die Angabe am Einsatzfeld des Spiels selbst.
Nicht unbedingt. Die Quote ist ein Verhältnis von Summen und keine Häufigkeit. Ein Spiel mit höherer Quote kann seltener auszahlen und dafür größere Beträge vorsehen.
Nein, denn dafür bräuchte die Mechanik ein Gedächtnis. Jeder Vorgang beginnt bei denselben Aussichten, und der Vertrag verlangt ausdrücklich zufällige und für alle gleiche Gewinnaussichten.
Weil die Streuung der Ergebnisse unterschiedlich sein kann. Häufige kleine Auszahlungen und seltene große können zum selben Mittelwert führen und erzeugen trotzdem völlig verschiedene Verläufe.
Sie beschreibt, wie aussichtsreich der größte im Gewinnplan vorgesehene Betrag ist. Zusammen mit der mittleren Quote ergibt sie erst ein brauchbares Bild von der Bauweise eines Spiels.
Prüfen Sie den Firmennamen aus dem Impressum im Verzeichnis der erlaubten Anbieter. Steht er dort nicht, spielen Sie außerhalb des erlaubten Rahmens; steht er dort, ist das Fehlen ein Mangel, den die Aufsicht erfährt.
Nachgekauft am 29.10.2026 · 18+ · Verantwortungsvolles Spielen